DORIS: Seniortrainerin, Schöffin und im Team der Münchner FreiwilligenMesse

doris portrait rund 2Es macht einfach Freude, wenn man sich trifft und sieht, wie weit man schon gekommen ist.

Freiwilliges Engagement bereitet mir Freude. So sehr, dass ich zurzeit auf drei Gebieten ehrenamtlich aktiv bin: Bei EFI Bayern, beim FöBE-Team der Münchner FreiwilligenMesse und auch als Schöffin.

Bei EFI Bayern geht es darum, die Erfahrungen älterer Menschen, für die ganze Gesellschaft nutzbar zu machen. Auf diese Weise möchte der Verein auch die Generationen einander näher bringen. EFI unterstützt seine Mitglieder darin, Initiativen zu gründen und Projekte durchzuführen, gerade in der Startphase. Das bedeutet viel Netzwerkarbeit. Weil die ständige Weiterbildung aller ehrenamtlich Tätigen so wichtig ist, fördert er zusätzlich die Ausbildung „seniorTrainerin“ speziell für ältere Mitbürgerinnen und -bürger, die zum großen Teil ihr Arbeitsleben hinter sich haben.
Das ist ein zweistufiges, mehrtägiges Seminar für bürgerschaftlich engagierte Seniorinnen und Senioren, das jetzt von der Seniorenakademie Bayern durchgeführt wird. Da wird man zum Beispiel in Verhandlungsführung, Moderation und Konfliktberatung fit gemacht. Wohnberatung ist ein anderes Thema oder aber Marketing, Presse und Kommunikation.

Für EFI Bayern mache ich nun die Öffentlichkeitsarbeit, in einer AG mit drei anderen Kollegen. Das passt deshalb so gut, weil ich früher schon für den Münchner Tierpark Hellabrunn als Biologin hauptberuflich Pressearbeit gemacht habe. Aus dieser Erfahrung kann ich jetzt schöpfen.

Bei der Vereinsarbeit bei EFI sind mir das gegenseitige Kennenlernen und der persönliche Austausch am wichtigsten. Diese Begegnungen motivieren mich, weiterzumachen. Ein Vernetzungstreffen fand zum Beispiel in Dachau statt, wo wir nicht nur Fachliches besprochen, sondern an einer Stadtführung teilgenommen haben. Dieser kulturelle Input ist schön und hat uns zusätzlich zusammengeschmiedet.

Zur Schöffentätigkeit kam ich zwar nicht ganz freiwillig, weil man ja dazu verpflichtet wird. Doch füllt sie mich nicht weniger aus. Ich erhielt eine Einweisung mit 20 anderen Schöffen durch einen Juristen in die einschlägigen Gesetze. Dieser Einblick in die Gerichtsbarkeit ist sehr spannend. Man recherchiert viel und kann sich auf vielen Gebieten schlau machen, der eigene Wissenstand wird bereichert.

Vor allem aber macht meine ehrenamtliche Tätigkeit bei FöBE wahnsinnig viel Spaß. Man trifft sich mit sehr netten Leuten einmal im Monat. Das sind Treffen, wo ich mit extremer Begeisterung hingehe. FöBE habe ich über die Freiwilligen Messe kennengelernt, weil ich damals mit dem Tierpark selber Aussteller war. Das war sehr effektiv, ich bin voll des Lobes, wir haben immer viele Interessenten werben können. Jetzt habe ich also die Seiten gewechselt.