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Lernen Sie unsere Messebotschafter*innen kennen

NinaEditeBenediktJosef

Nina engagiert sich im Rahmen der Koch-Ebersberg-Stiftung für Senioren …

Was genau machen Sie in Ihrem freiwilligen Engagement? Was ist Ihre Aufgabe?

In meinem Engagement versuche ich mithilfe von monatlichen Sitzungen den Senioren, die den Tabletkurs besuchen, die Angst vor der modernen Technik zu nehmen. Ich und die anderen Schüler helfen ihnen in zweier Tandems das Tablet und seine Möglichkeiten kennenzulernen. Meine Aufgabe war des weiteren die Organisation und das Rekrutieren auf der Schülerseite. Im Tandem ist es unsere Aufgabe sich auf unseren Partner einzustellen und ihm bestmöglich zu helfen sich mit dem Gerät vertraut zu machen. Alles ohne Angst und in gemütlicher, freundlicher Atmosphäre.

Was motiviert Sie, sich zu engagieren?

Mich motiviert die enge Arbeit mit den Senioren. Die Nähe zu den Menschen. Nach jedem Treffen habe ich mich gefreut, wenn ich einem Senior helfen könnte Skype zu verstehen oder ähnliches. Noch mehr freue ich mich aber über die Gespräche die im Verlauf des Nachmittags entstehen. So haben am Ende jeder Veranstaltung beide Seiten etwas gelernt und das motiviert mich extrem.

Gab es ein besonderes Erlebnis, das Sie schildern möchten?

Ein besonderes einzelnes Ereignis ist schwer zu finden. Es gibt viele kleine Sachen, die sich ereignen. Eine Dame kam zu uns weil ihr Enkel zu ihr meinte: Oma warum hast du kein Fernsehen und kein Tablet ? Ein anderer Herr kam um zu lernen wie man Skype benutzt da er mit seinem Sohn in China reden will. Ein anderer möchte seine Modelkarriere auch im Internet organisieren usw. Es gibt so unendlich viele Geschichten die man erzählen könnte und dass alles macht das Projekt so besonders. Deswegen hat es mir so viel Spaß gemacht.

Was möchten Sie als Botschaft weitergeben?

Als neue Botschafterin kann ich nur sagen, dass es sich lohnt sich zu engagieren. Die Freude und Dankbarkeit die man für deine Hilfe bekommt macht es wert viel dafür zu tun und sich Mühe zu geben. Auch wenn man nur klein anfängt, kann es einen unfassbar weit bringen. Wenn ich heute drauf zurückblicke wie ich angefangen habe, finde ich es überwältigend was man alles erreichen kann. Deswegen engagier ich mich. Weil man selbst als einzelne Person alleine etwas verändern kann. Auch wenn es nur ein Leben ist das man verbessert hat . Es ist ein glücklicheres Leben. Und dass ist es wert.

Edite ist Hip-Hop Tanzlehrerin für junge Mädels von 5–18 Jahren

Was genau machen Sie in ihrem freiwilligen Engagement? Was ist ihre Aufgabe?

Ich bin Hip-Hop Tanzlehrerin für junge Mädels im Alter von 5-18 Jahren. Meine Aufgabe ist den Mädels Hip-Hop tanzen beizubringen. Gleichzeitig vermittle ich ihnen damit mehr Selbstbewusstsein. Sie lernen durch das Tanzen außerdem sich selbst zu lieben und zu respektieren. Das Schöne am Tanzen ist, dass man dabei seinen Körper besser verstehen lernt.

Was motiviert Sie, sich zu engagieren?

Da ich selbst einen Migrationshintergrund habe weiß ich mit welchen Problemen die Mädchen zu kämpfen haben. Deshalb möchte ich ihnen dabei helfen diese Probleme zu lösen oder besser verstehen zu können. Natürlich ist der Spaßfaktor auch ein Grund. Ich liebe es zu tanzen.

Gab es ein besonderes Erlebnis, das Sie schildern möchten?

Ich bat meinen kleinen Mädchen einige Vorurteile aufzuzählen, um ein kleines Theaterstück auf die Beine zu stellen. Die Kids fragten mich was Vorurteile seien daraufhin zählte ich einige auf wie unteranderem: Afrikaner essen gerne Chicken, Afghanen sagen immer Machala etc. Die Kids sahen mich verwundert an und meinten Edite das stimmt überhaupt gar nicht wer behauptet den Sowas. Das war ein großartiges Erlebnis zu sehen das die Kinder überhaupt nicht so denken wie wir erwachsenen

Was möchten Sie als Botschaft weitergeben?

Es ist super sich Ehrenamtlich zu engagieren. Man bekommt so viel zurück, wenn man sich einer Sache mit ganzen Herzen widmet. Außerdem lernt man so viel.

Benedikt unterstützt das Projekt „Altern im Alltag“

Was genau machen Sie in Ihrem freiwilligen Engagement? Was ist Ihre Aufgabe?

Ich unterstütze das Projekt "Altern im Alltag". Ich habe zwar keinen festen Senioren, den ich betreue, helfe aber bei allen Unternehmungen und gehöre einfach zum Projekt. (Normal geht ein freiwilliger Helfer*in jede Woche einmal zu einem älteren Menschen.) Ich helfe überall wo meine Unterstützung benötigt wird. Wir gehen immer wieder mal zum Schinken-Peter in Giesing zum Essen, die Senioren mit den freiwilligen Helfern. Viele der Senioren können nicht mehr gut gehen und sind auf den Rollator oder einen Ehrenamtlichen angewiesen, der Weg wäre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu anstrengend und zu weit. Damit die Senioren aber teilnehmen können, rufen die freiwilligen Helfer ein Taxi, wenn sie bei ihnen sind, mit dem sie dann zum Schinken-Peter gefahren werden. Und natürlich wieder nach Hause, und die freiwilligen Helfer begleiten die Senioren bis in die Wohnung. Ich habe auch schon öfters Senioren von zu Hause abgeholt und wieder heim gebracht, falls es mit den Helfern einen Engpass gab. Oder wenn ich bei den Taxis gebraucht werde, dann habe ich "Taxidienst": d.h. ich empfange und bezahle die Taxis, so dass die freiwilligen Helfer in aller Ruhe mit den Senioren aussteigen und in den Schinken-Peter gehen können. Bei allen Veranstaltungen mache ich Fotos, die die Senioren dann bei der großen Weihnachtsfeier erhalten. Die schönsten Fotos kommen in Bilderrahmen und die Senioren freuen sich sehr über diese Andenken. Viele der Senioren rücken schon mit ihren freiwilligen Helfern eng zusammen, wenn ich mit der Kamera in ihre Richtung komme. Wenn ich die Fotos mache, komme ich mit den Senioren ins Gespräch und bleibe oft länger sitzen. Denn die meisten kennen mich schon seit über 4 Jahren. Ich habe das Gefühl, sie freuen sich wirklich, wenn sie mich sehen. Im Sommer gibt es bei mir für die freiwilligen Helfer ein Anerkennungsfest. Da sind wir alle bei mir im Garten und es sind immer sehr schöne Stunden. Entweder grillen wir oder essen Kuchen und reden viel miteinander und lernen uns besser kennen.

Was motiviert Sie, sich zu engagieren?

Zum einen ist es schön zu sehen, wie sehr sich die Senioren freuen, mich wieder zu sehen. Zum anderen haben die Senioren so viel erlebt und so viel zu erzählen. Sie leben richtig auf, wenn sie aus ihrem Leben erzählen können. Und das ist immer spannend.

Gab es ein besonderes Erlebnis, das Sie schildern möchten?

Eine blinde Seniorin erkannte mich immer an meiner Stimme. Als ich nach einer zeitweisen Stimmbandnerv-Lähmung und Logopädie wieder mit der Seniorin zusammen traf, hat sie mich nicht mehr an meiner Stimme erkannt. Für mich hat sich meine Stimme nicht wirklich verändert, aber für die Seniorin anscheinend sehr stark. Ich war überrascht über diese feine Wahrnehmung und was dies für die Seniorin bedeutet.

Was möchten Sie als Botschaft weitergeben?

Es sind eigentlich die kleinen Dinge, die den Senioren Freude bereiten. Sich Zeit nehmen, ihnen zuhören, sie unterstützen, und vieles mehr.

Josef bewahrt und fördert im Verein „Saubande“ das „Ur-Münchnerische“

Was genau machen Sie in ihrem freiwilligen Engagement? Was ist ihre Aufgabe?

Eines meiner Engagements besteht aus der Mitarbeit bei der „Saubande", einem Verein, der sich vor allem die Förderung des Valentin-Karstadt- Musäums und der Münchner Volkssängerkultur zum Ziel gesetzt hat. In diesem Verein habe ich die Funktion des Schriftführers. Gleichzeitig arbeite ich mit bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und der Öffentlichkeitsarbeit mit.

Was motiviert Sie, sich zu engagieren?

Beizutragen, unsere Stadtgesellschaft fröhlicher und interessanter zu machen, ist ein wesentliches Motiv. Außerdem macht es einfach Spaß, mit interessanten Menschen zusammen zu sein, die ähnliche oder gleiche Vorstellungen und Werte vertreten.

Gab es ein besonderes Erlebnis, das Sie schildern möchten?

Nein, die vielen einzelne Ereignisse, wie etwa eine gut besuchte Ausstellung oder eine gelungene Kabarett-Veranstaltung, die vielen Kulturbegeisterten schöne Stunden bescheren, sind für mich immer wieder ein besonderes Erlebnis.

Was möchten Sie als Botschaft weitergeben?

Es macht viel Freude, gemeinsam mit Gleichgesinnten etwas zu schaffen und neue Menschen kennen zu lernen. Freiwilliges Engagement ist eine Bereicherung für mich und gibt mir gleichzeitig das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.